Economic Outlook
Our most recent forecasts for Germany, the Euro Area and the World Economy as well as current commentary on economic and macroeconomic issues for various economic areas.
Upcoming Forecast:
March 12, 2026
Datenupdate 5. Juli 2023
Der Welthandel zeigt sich laut jüngstem Datenupdate des Kiel Trade Indicator im Juni leicht positiv und wird dabei vor allem vom Handel Chinas gestützt (Vergleich zum Vormonat, preis- und saisonbereinigt). Das Land befreit sich zunehmend vom Handelstief im vergangenen Winter und exportierte im März gemessen in aktuellen Preisen so viele Waren wie noch kein Land jemals zuvor. Deutschland und die EU dagegen setzen die Schwächephase der letzten Monate fort, das düstere Bild vom Monatsanfang bestätigt sich aber nicht. Das Niedrigwasser im Panamakanal macht sich in wieder zunehmenden Schiffsstaus vor Häfen bemerkbar.
„Der Handel Deutschlands und der EU hat sich in der zweiten Junihälfte offenbar wieder berappelt. Denn auf Basis der Containerschiffsbewegungen in der ersten Monatshälfte zeichnete sich für die Ausfuhren beider Volkswirtschaften ein düstereres Bild ab, das sich nun aber nicht bewahrheitet“, kommentiert Dr. Vincent Stamer, Leiter des Kiel Trade Indicator. „So gesehen sind die Seitwärtsbewegungen bzw. leichten Rückgänge der Handelszahlen hier durchaus positiv zu bewerten.“
Mehr dazu lesen: China stützt Welthandel und knackt Exportrekord
Juni 2023*
| Export | Import | |||
| Deutschland | - 0,4 % | - 1,3 % | ||
| EU | - 1,2 % | - 0,5 % | ||
| USA | + 0,9 % | - 2,8 % | ||
| China | + 3,5 % | + 3,7 % | ||
| Welthandel | + 0,3 % |
*Veränderung ggü. Vormonat, preis- und saisonbereinigt
Über den Kiel Trade Indicator
Der Kiel Trade Indicator schätzt die Handelsflüsse (Im- und Exporte) von 75 Ländern und Regionen weltweit, sowie des Welthandels insgesamt. Im Einzelnen umfassen die Schätzungen über 50 Länder sowie Regionen wie die EU, Subsahara-Afrika, Nordafrika, den Mittleren Osten oder Schwellenländer Asiens. Grundlage ist die Auswertung von Schiffsbewegungsdaten in Echtzeit. Ein am IfW Kiel programmierter Algorithmus wertet diese unter Zuhilfenahme von künstlicher Intelligenz aus und übersetzt die Schiffsbewegungen in preis- und saisonbereinigte Wachstumswerte gegenüber dem Vormonat.
Die Auswertung erfolgt zweimal im Monat. Um den 20. (ohne Pressemeldung) für den laufenden und den folgenden Monat und um den 5. (mit Pressemeldung) für den vergangenen und den laufenden Monat.
Anlegende und ablegende Schiffe werden dabei für 500 Häfen weltweit erfasst. Zusätzlich werden Schiffsbewegungen in 100 Seeregionen analysiert und die effektive Auslastung der Containerschiffe anhand des Tiefgangs gemessen. Mittels Länder-Hafen-Korrelationen können Prognosen erstellt werden, auch für Länder ohne eigenen Tiefseehafen.
Der Kiel Trade Indicator ist im Vergleich zu den bisherigen Frühindikatoren für den Handel deutlich früher verfügbar, deutlich umfassender, stützt sich mit Hilfe von Big Data auf eine bislang einzigartig große Datenbasis und weist einen im Vergleich geringen statistischen Fehler aus. Der Algorithmus des Kiel Trade Indicators lernt mit zunehmender Datenverfügbarkeit dazu (machine learning), so dass sich die Prognosegüte im Lauf der Zeit weiter erhöht.
© European Union
Über den Ukraine Support Tracker
Ein Hauptziel des Ukraine Support Tracker ist es, den Umfang der Hilfe für die Ukraine zu quantifizieren und die Unterstützungsmaßnahmen zwischen den Geberländern vergleichbar zu machen. Ein Großteil der Diskussion über die Hilfe für die Ukraine seit Beginn des Krieges war anekdotisch, während eine klare Quantifizierung fehlte. Unser Ziel ist es, die von westlichen Regierungen an die Ukraine geleistete Unterstützung in Millionen Euro zu quantifizieren und dabei sowohl finanzielle als auch Sachleistungen zu berücksichtigen. Zu diesem Zweck haben wir eine umfassende Datenbank eingerichtet, die Informationen aus offiziellen Regierungsquellen, bestehenden Listen der Ukraine-Hilfe und Berichten renommierter Nachrichtenmedien zusammenführt.
Eine große Herausforderung ist die Quantifizierung der nicht-finanziellen Transfers, wie z. B. Sachlieferungen von militärischer Ausrüstung, Waffen, Medikamenten oder Nahrungsmitteln. In vielen Fällen melden die Regierungen den Wert ihrer Sachspenden in ihrer Landeswährung, so dass wir diese Zahl als Basiswert verwenden können. In anderen Fällen geben die Regierungen jedoch nicht den Wert der Hilfe an, sondern erwähnen nur die gelieferten Gegenstände, z. B. bestimmte Waffen oder einige "Tonnen Lebensmittel". Um diese zu bewerten, stützen wir uns auf ein breites Spektrum von Quellen, um die Marktpreise zu ermitteln, wobei wir, wenn möglich, eine oberen Wert wählen, z. B. indem wir den Neupreis verwenden, auch wenn ein Großteil der militärischen Ausrüstung wahrscheinlich schon gebraucht ist.
Der Ukraine Support Tracker listet militärische, finanzielle und humanitäre Hilfe auf, die der Ukraine seit dem 24. Januar 2022 zugesagt wurde, und quantifiziert sie. Er umfasst 40 Länder, insbesondere die EU-Mitgliedstaaten, andere Mitglieder der G7 sowie Australien, Südkorea, die Türkei, Norwegen, Neuseeland, die Schweiz, China, Taiwan und Indien. Auch die EU-Institutionen sind als separate Geber aufgeführt. Der Tracker listet Zusagen von Regierungen an die ukrainische Regierung auf; private Spenden oder solche von internationalen Organisationen wie dem IWF sind in der Hauptdatenbank nicht enthalten. Zahlungen, die in andere Länder wie z. B. die Republik Moldau fließen, sind nicht enthalten. Andere Arten der Unterstützung, insbesondere Spenden von Privatpersonen, Unternehmen, Kirchen oder Nichtregierungsorganisationen, sind in der Datenbank nicht enthalten. Auch die Unterstützung durch internationale Organisationen wie das Rote Kreuz oder die Vereinten Nationen haben wir (noch) nicht systematisch erfasst, was vor allem daran liegt, dass die meisten dieser internationalen Organisationen keine systematischen Daten und Berichte liefern.
Der Ukraine Support Tracker wird ständig erweitert, korrigiert und verbessert. Vorschläge sind sehr willkommen und können an ukrainetracker@ifw-kiel.de gesendet werden oder Sie nutzen unser Feedback Formular.
Data update July 5, 2023
According to the latest update of the Kiel Trade Indicator, world trade was slightly positive in June, supported primarily by China's trade (month-on-month comparison, price and seasonally adjusted). The country is increasingly freeing itself from last winter's trade trough and exported more goods in March, measured in current prices, than any country ever before. Germany and the EU, on the other hand, are continuing their weak phase of recent months, but the gloomy picture from the beginning of the month is not confirmed. The low water level in the Panama Canal is making itself felt again in the form of increasing shipping congestion at ports.
"Germany and EU trade appears to have recovered in the second half of June. Based initially on container ship movements in the first half of the month, a gloomier picture was emerging for exports from both economies, but this has now not materialized," says Dr. Vincent Stamer, head of Kiel Trade Indicator. "From this point of view, the sideways movements or slight declines in the trade figures here should be seen as positive."
Read more in our latest news China supports world trade and breaks export record
June 2023*
| Export | Import | |||
| Germany | - 0.4 % | - 1.3 % | ||
| EU | - 1.2 % | - 0.5 % | ||
| USA | + 0.9 % | - 2.8 % | ||
| China | + 3.5 % | + 3,7 % | ||
| Global trade | + 0.3 % |
*Change month-on-month, price and seasonally adjusted.
© European Union
Über den Ukraine Support Tracker
Ein Hauptziel des Ukraine Support Tracker ist es, den Umfang der Hilfe für die Ukraine zu quantifizieren und die Unterstützungsmaßnahmen zwischen den Geberländern vergleichbar zu machen. Ein Großteil der Diskussion über die Hilfe für die Ukraine seit Beginn des Krieges war anekdotisch, während eine klare Quantifizierung fehlte. Unser Ziel ist es, die von westlichen Regierungen an die Ukraine geleistete Unterstützung in Millionen Euro zu quantifizieren und dabei sowohl finanzielle als auch Sachleistungen zu berücksichtigen. Zu diesem Zweck haben wir eine umfassende Datenbank eingerichtet, die Informationen aus offiziellen Regierungsquellen, bestehenden Listen der Ukraine-Hilfe und Berichten renommierter Nachrichtenmedien zusammenführt.
Eine große Herausforderung ist die Quantifizierung der nicht-finanziellen Transfers, wie z. B. Sachlieferungen von militärischer Ausrüstung, Waffen, Medikamenten oder Nahrungsmitteln. In vielen Fällen melden die Regierungen den Wert ihrer Sachspenden in ihrer Landeswährung, so dass wir diese Zahl als Basiswert verwenden können. In anderen Fällen geben die Regierungen jedoch nicht den Wert der Hilfe an, sondern erwähnen nur die gelieferten Gegenstände, z. B. bestimmte Waffen oder einige "Tonnen Lebensmittel". Um diese zu bewerten, stützen wir uns auf ein breites Spektrum von Quellen, um die Marktpreise zu ermitteln, wobei wir, wenn möglich, eine oberen Wert wählen, z. B. indem wir den Neupreis verwenden, auch wenn ein Großteil der militärischen Ausrüstung wahrscheinlich schon gebraucht ist.
Der Ukraine Support Tracker listet militärische, finanzielle und humanitäre Hilfe auf, die der Ukraine seit dem 24. Januar 2022 zugesagt wurde, und quantifiziert sie. Er umfasst 40 Länder, insbesondere die EU-Mitgliedstaaten, andere Mitglieder der G7 sowie Australien, Südkorea, die Türkei, Norwegen, Neuseeland, die Schweiz, China, Taiwan und Indien. Auch die EU-Institutionen sind als separate Geber aufgeführt. Der Tracker listet Zusagen von Regierungen an die ukrainische Regierung auf; private Spenden oder solche von internationalen Organisationen wie dem IWF sind in der Hauptdatenbank nicht enthalten. Zahlungen, die in andere Länder wie z. B. die Republik Moldau fließen, sind nicht enthalten. Andere Arten der Unterstützung, insbesondere Spenden von Privatpersonen, Unternehmen, Kirchen oder Nichtregierungsorganisationen, sind in der Datenbank nicht enthalten. Auch die Unterstützung durch internationale Organisationen wie das Rote Kreuz oder die Vereinten Nationen haben wir (noch) nicht systematisch erfasst, was vor allem daran liegt, dass die meisten dieser internationalen Organisationen keine systematischen Daten und Berichte liefern.
Der Ukraine Support Tracker wird ständig erweitert, korrigiert und verbessert. Vorschläge sind sehr willkommen und können an ukrainetracker@ifw-kiel.de gesendet werden oder Sie nutzen unser Feedback Formular.
About the Kiel Trade Indicator
The Kiel Trade Indicator estimates trade flows (imports and exports) of 75 countries worldwide, the EU and world trade as a whole. Specifically, the estimates cover over 50 individual countries as well as regions such as the EU, sub-Saharan Africa, North Africa, the Middle East or emerging Asia. It is based on the evaluation of ship movement data in real time. An algorithm programmed at the Kiel Institute uses artificial intelligence to analyze the data and translates the ship movements into price and seasonally adjusted growth figures compared with the previous month.
We update the data twice a month. Around the 20th (without press release) for the current and the following month and around the 5th (with press release) for the previous and the current month.
Arriving and departing ships are recorded for 500 ports worldwide. In addition, ship movements in 100 maritime regions are analyzed and the effective utilization of container ships is derived from draught information. Country-port correlations can be used to generate forecasts, even for countries without their own deep-sea ports.
Compared to previous leading trade indicators, the Kiel Trade Indicator is available much earlier, is much more comprehensive, relies on a uniquely large database using big data, and has a low statistical error by comparison. The algorithm of the Kiel Trade Indicator uses machine learning, so that the quality of the forecast continues to improve over time.
© European Union
Über den Ukraine Support Tracker
Ein Hauptziel des Ukraine Support Tracker ist es, den Umfang der Hilfe für die Ukraine zu quantifizieren und die Unterstützungsmaßnahmen zwischen den Geberländern vergleichbar zu machen. Ein Großteil der Diskussion über die Hilfe für die Ukraine seit Beginn des Krieges war anekdotisch, während eine klare Quantifizierung fehlte. Unser Ziel ist es, die von westlichen Regierungen an die Ukraine geleistete Unterstützung in Millionen Euro zu quantifizieren und dabei sowohl finanzielle als auch Sachleistungen zu berücksichtigen. Zu diesem Zweck haben wir eine umfassende Datenbank eingerichtet, die Informationen aus offiziellen Regierungsquellen, bestehenden Listen der Ukraine-Hilfe und Berichten renommierter Nachrichtenmedien zusammenführt.
Eine große Herausforderung ist die Quantifizierung der nicht-finanziellen Transfers, wie z. B. Sachlieferungen von militärischer Ausrüstung, Waffen, Medikamenten oder Nahrungsmitteln. In vielen Fällen melden die Regierungen den Wert ihrer Sachspenden in ihrer Landeswährung, so dass wir diese Zahl als Basiswert verwenden können. In anderen Fällen geben die Regierungen jedoch nicht den Wert der Hilfe an, sondern erwähnen nur die gelieferten Gegenstände, z. B. bestimmte Waffen oder einige "Tonnen Lebensmittel". Um diese zu bewerten, stützen wir uns auf ein breites Spektrum von Quellen, um die Marktpreise zu ermitteln, wobei wir, wenn möglich, eine oberen Wert wählen, z. B. indem wir den Neupreis verwenden, auch wenn ein Großteil der militärischen Ausrüstung wahrscheinlich schon gebraucht ist.
Der Ukraine Support Tracker listet militärische, finanzielle und humanitäre Hilfe auf, die der Ukraine seit dem 24. Januar 2022 zugesagt wurde, und quantifiziert sie. Er umfasst 40 Länder, insbesondere die EU-Mitgliedstaaten, andere Mitglieder der G7 sowie Australien, Südkorea, die Türkei, Norwegen, Neuseeland, die Schweiz, China, Taiwan und Indien. Auch die EU-Institutionen sind als separate Geber aufgeführt. Der Tracker listet Zusagen von Regierungen an die ukrainische Regierung auf; private Spenden oder solche von internationalen Organisationen wie dem IWF sind in der Hauptdatenbank nicht enthalten. Zahlungen, die in andere Länder wie z. B. die Republik Moldau fließen, sind nicht enthalten. Andere Arten der Unterstützung, insbesondere Spenden von Privatpersonen, Unternehmen, Kirchen oder Nichtregierungsorganisationen, sind in der Datenbank nicht enthalten. Auch die Unterstützung durch internationale Organisationen wie das Rote Kreuz oder die Vereinten Nationen haben wir (noch) nicht systematisch erfasst, was vor allem daran liegt, dass die meisten dieser internationalen Organisationen keine systematischen Daten und Berichte liefern.
Der Ukraine Support Tracker wird ständig erweitert, korrigiert und verbessert. Vorschläge sind sehr willkommen und können an ukrainetracker@ifw-kiel.de gesendet werden oder Sie nutzen unser Feedback Formular.
© European Union
Über den Ukraine Support Tracker
Ein Hauptziel des Ukraine Support Tracker ist es, den Umfang der Hilfe für die Ukraine zu quantifizieren und die Unterstützungsmaßnahmen zwischen den Geberländern vergleichbar zu machen. Ein Großteil der Diskussion über die Hilfe für die Ukraine seit Beginn des Krieges war anekdotisch, während eine klare Quantifizierung fehlte. Unser Ziel ist es, die von westlichen Regierungen an die Ukraine geleistete Unterstützung in Millionen Euro zu quantifizieren und dabei sowohl finanzielle als auch Sachleistungen zu berücksichtigen. Zu diesem Zweck haben wir eine umfassende Datenbank eingerichtet, die Informationen aus offiziellen Regierungsquellen, bestehenden Listen der Ukraine-Hilfe und Berichten renommierter Nachrichtenmedien zusammenführt.
Eine große Herausforderung ist die Quantifizierung der nicht-finanziellen Transfers, wie z. B. Sachlieferungen von militärischer Ausrüstung, Waffen, Medikamenten oder Nahrungsmitteln. In vielen Fällen melden die Regierungen den Wert ihrer Sachspenden in ihrer Landeswährung, so dass wir diese Zahl als Basiswert verwenden können. In anderen Fällen geben die Regierungen jedoch nicht den Wert der Hilfe an, sondern erwähnen nur die gelieferten Gegenstände, z. B. bestimmte Waffen oder einige "Tonnen Lebensmittel". Um diese zu bewerten, stützen wir uns auf ein breites Spektrum von Quellen, um die Marktpreise zu ermitteln, wobei wir, wenn möglich, eine oberen Wert wählen, z. B. indem wir den Neupreis verwenden, auch wenn ein Großteil der militärischen Ausrüstung wahrscheinlich schon gebraucht ist.
Der Ukraine Support Tracker listet militärische, finanzielle und humanitäre Hilfe auf, die der Ukraine seit dem 24. Januar 2022 zugesagt wurde, und quantifiziert sie. Er umfasst 40 Länder, insbesondere die EU-Mitgliedstaaten, andere Mitglieder der G7 sowie Australien, Südkorea, die Türkei, Norwegen, Neuseeland, die Schweiz, China, Taiwan und Indien. Auch die EU-Institutionen sind als separate Geber aufgeführt. Der Tracker listet Zusagen von Regierungen an die ukrainische Regierung auf; private Spenden oder solche von internationalen Organisationen wie dem IWF sind in der Hauptdatenbank nicht enthalten. Zahlungen, die in andere Länder wie z. B. die Republik Moldau fließen, sind nicht enthalten. Andere Arten der Unterstützung, insbesondere Spenden von Privatpersonen, Unternehmen, Kirchen oder Nichtregierungsorganisationen, sind in der Datenbank nicht enthalten. Auch die Unterstützung durch internationale Organisationen wie das Rote Kreuz oder die Vereinten Nationen haben wir (noch) nicht systematisch erfasst, was vor allem daran liegt, dass die meisten dieser internationalen Organisationen keine systematischen Daten und Berichte liefern.
Der Ukraine Support Tracker wird ständig erweitert, korrigiert und verbessert. Vorschläge sind sehr willkommen und können an ukrainetracker@ifw-kiel.de gesendet werden oder Sie nutzen unser Feedback Formular.
© European Union
About the Ukraine Support Tracker
A main aim of this database to quantify the scale of aid to Ukraine and to make the support measures comparable across donor countries. Much of the discussion on aid to Ukraine since the beginning of the war has been anecdotal, while a rigorous quantification has been missing. Our aim is to quantify the support flows by Western governments to Ukraine in millions of Euros, accounting for both financial and in-kind transfers. To do so, we set up a comprehensive database that brings together information from official, government sources, existing lists of Ukraine aid, and reports by renown news media.
An important challenge is to quantify non-financial transfers, such as in-kind shipments of military equipment, weapons, medicines or foodstuff. In many cases, governments report the value of their in-kind donations in their national currency, so that we can use that number as the baseline value. In other cases, however, governments do not report the value of aid, but only mention the items supplied, e.g., specific weapons or several “tons of foodstuff”. To value these, we draw on a broad range of sources to identify market prices, choosing an upper bound, when possible, e.g., by using the new purchase price even if much of the military equipment is probably used.
The Ukraine Support Tracker lists and quantifies military, financial, and humanitarian aid pledged to Ukraine since January 24, 2022. It covers 41 countries, specifically the EU member states, other members of the G7, as well as Australia, South Korea, Turkey, Norway, New Zealand, Switzerland, China, Taiwan, India and Iceland. Also, EU institutions are included as a separate donor. The tracker lists government-to-government commitments; private donations or those from international organizations such as the IMF are not included in the main database. Flows going into other countries like, for example, Moldova, are not included. The database does not include other types of support, in particular donations by private individuals, companies, churches, or non-governmental organizations. We have also not (yet) systematically collected support by international organizations like the Red Cross or the United Nations, mainly because a lack of systematic data and reporting by most such international organizations.
The Ukraine Support Tracker is constantly being expanded, corrected and improved. Suggestions are very welcome and can be sent to ukrainetracker@ifw-kiel.de or via online feedback form.
© European Union
About the Ukraine Support Tracker
A main aim of this database to quantify the scale of aid to Ukraine and to make the support measures comparable across donor countries. Much of the discussion on aid to Ukraine since the beginning of the war has been anecdotal, while a rigorous quantification has been missing. Our aim is to quantify the support flows by Western governments to Ukraine in millions of Euros, accounting for both financial and in-kind transfers. To do so, we set up a comprehensive database that brings together information from official, government sources, existing lists of Ukraine aid, and reports by renown news media.
An important challenge is to quantify non-financial transfers, such as in-kind shipments of military equipment, weapons, medicines or foodstuff. In many cases, governments report the value of their in-kind donations in their national currency, so that we can use that number as the baseline value. In other cases, however, governments do not report the value of aid, but only mention the items supplied, e.g., specific weapons or several “tons of foodstuff”. To value these, we draw on a broad range of sources to identify market prices, choosing an upper bound, when possible, e.g., by using the new purchase price even if much of the military equipment is probably used.
The Ukraine Support Tracker lists and quantifies military, financial, and humanitarian aid pledged to Ukraine since January 24, 2022. It covers 41 countries, specifically the EU member states, other members of the G7, as well as Australia, South Korea, Turkey, Norway, New Zealand, Switzerland, China, Taiwan, India and Iceland. Also, EU institutions are included as a separate donor. The tracker lists government-to-government commitments; private donations or those from international organizations such as the IMF are not included in the main database. Flows going into other countries like, for example, Moldova, are not included. The database does not include other types of support, in particular donations by private individuals, companies, churches, or non-governmental organizations. We have also not (yet) systematically collected support by international organizations like the Red Cross or the United Nations, mainly because a lack of systematic data and reporting by most such international organizations.
The Ukraine Support Tracker is constantly being expanded, corrected and improved. Suggestions are very welcome and can be sent to ukrainetracker@ifw-kiel.de or via online feedback form.
Datenupdate 5. Juli 2023
Der Welthandel zeigt sich laut jüngstem Datenupdate des Kiel Trade Indicator im Juni leicht positiv und wird dabei vor allem vom Handel Chinas gestützt (Vergleich zum Vormonat, preis- und saisonbereinigt). Das Land befreit sich zunehmend vom Handelstief im vergangenen Winter und exportierte im März gemessen in aktuellen Preisen so viele Waren wie noch kein Land jemals zuvor. Deutschland und die EU dagegen setzen die Schwächephase der letzten Monate fort, das düstere Bild vom Monatsanfang bestätigt sich aber nicht. Das Niedrigwasser im Panamakanal macht sich in wieder zunehmenden Schiffsstaus vor Häfen bemerkbar.
„Der Handel Deutschlands und der EU hat sich in der zweiten Junihälfte offenbar wieder berappelt. Denn auf Basis der Containerschiffsbewegungen in der ersten Monatshälfte zeichnete sich für die Ausfuhren beider Volkswirtschaften ein düstereres Bild ab, das sich nun aber nicht bewahrheitet“, kommentiert Dr. Vincent Stamer, Leiter des Kiel Trade Indicator. „So gesehen sind die Seitwärtsbewegungen bzw. leichten Rückgänge der Handelszahlen hier durchaus positiv zu bewerten.“
Mehr dazu lesen: China stützt Welthandel und knackt Exportrekord
Juni 2023*
| Export | Import | |||
| Deutschland | - 0,4 % | - 1,3 % | ||
| EU | - 1,2 % | - 0,5 % | ||
| USA | + 0,9 % | - 2,8 % | ||
| China | + 3,5 % | + 3,7 % | ||
| Welthandel | + 0,3 % |
*Veränderung ggü. Vormonat, preis- und saisonbereinigt
Über den Kiel Trade Indicator
Der Kiel Trade Indicator schätzt die Handelsflüsse (Im- und Exporte) von 75 Ländern und Regionen weltweit, sowie des Welthandels insgesamt. Im Einzelnen umfassen die Schätzungen über 50 Länder sowie Regionen wie die EU, Subsahara-Afrika, Nordafrika, den Mittleren Osten oder Schwellenländer Asiens. Grundlage ist die Auswertung von Schiffsbewegungsdaten in Echtzeit. Ein am IfW Kiel programmierter Algorithmus wertet diese unter Zuhilfenahme von künstlicher Intelligenz aus und übersetzt die Schiffsbewegungen in preis- und saisonbereinigte Wachstumswerte gegenüber dem Vormonat.
Die Auswertung erfolgt zweimal im Monat. Um den 20. (ohne Pressemeldung) für den laufenden und den folgenden Monat und um den 5. (mit Pressemeldung) für den vergangenen und den laufenden Monat.
Anlegende und ablegende Schiffe werden dabei für 500 Häfen weltweit erfasst. Zusätzlich werden Schiffsbewegungen in 100 Seeregionen analysiert und die effektive Auslastung der Containerschiffe anhand des Tiefgangs gemessen. Mittels Länder-Hafen-Korrelationen können Prognosen erstellt werden, auch für Länder ohne eigenen Tiefseehafen.
Der Kiel Trade Indicator ist im Vergleich zu den bisherigen Frühindikatoren für den Handel deutlich früher verfügbar, deutlich umfassender, stützt sich mit Hilfe von Big Data auf eine bislang einzigartig große Datenbasis und weist einen im Vergleich geringen statistischen Fehler aus. Der Algorithmus des Kiel Trade Indicators lernt mit zunehmender Datenverfügbarkeit dazu (machine learning), so dass sich die Prognosegüte im Lauf der Zeit weiter erhöht.
© European Union
Über den Ukraine Support Tracker
Der Ukraine Support Tracker erfasst und quantifiziert militärische, finanzielle und humanitäre Hilfen, die der Ukraine seit dem 24. Januar 2022 (aktuell bis zum 10. Mai 2022) zugesagt wurden. Seit dem Update am 18. Mai 2022 sind 37 Länder berücksichtigt, spezifisch die EU-Staaten, die weiteren Mitglieder der G7, Hilfszusagen der EU-Kommission und der Europäischen Investitionsbank sowie Australien, Südkorea, Türkei, Norwegen, Neuseeland und die Schweiz. Erfasst sind Zusagen, die diese Regierungen oder Institutionen der ukrainischen Regierung gemacht haben; private Spenden oder solche internationaler Organisationen wie des IWF sind in der Hauptdatenbank nicht enthalten. Ebenso nicht mitgezählt sind Hilfen an Nachbarländer der Ukraine wie Moldawien oder andere Länder - etwa für die Aufnahme von Geflüchteten.
Datenquellen sind Bekanntgaben offizieller Regierungsstellen und Berichte internationaler Medien. In Sachmitteln geleistete Hilfe wie zum Beispiel Medizingüter, Lebensmittel oder militärisches Gerät werden anhand von Marktpreisen oder Angaben aus früheren Hilfskampagnen geschätzt. In Zweifelsfällen werden die höheren verfügbaren Werte angesetzt.
© European Union
About the Ukraine Support Tracker
A main aim of this database to quantify the scale of aid to Ukraine and to make the support measures comparable across donor countries. Much of the discussion on aid to Ukraine since the beginning of the war has been anecdotal, while a rigorous quantification has been missing. Our aim is to quantify the support flows by Western governments to Ukraine in millions of Euros, accounting for both financial and in-kind transfers. To do so, we set up a comprehensive database that brings together information from official, government sources, existing lists of Ukraine aid, and reports by renown news media.
An important challenge is to quantify non-financial transfers, such as in-kind shipments of military equipment, weapons, medicines or foodstuff. In many cases, governments report the value of their in-kind donations in their national currency, so that we can use that number as the baseline value. In other cases, however, governments do not report the value of aid, but only mention the items supplied, e.g., specific weapons or several “tons of foodstuff”. To value these, we draw on a broad range of sources to identify market prices, choosing an upper bound, when possible, e.g., by using the new purchase price even if much of the military equipment is probably used.
The Ukraine Support Tracker lists and quantifies military, financial, and humanitarian aid pledged to Ukraine since January 24, 2022. It covers 41 countries, specifically the EU member states, other members of the G7, as well as Australia, South Korea, Turkey, Norway, New Zealand, Switzerland, China, Taiwan, India and Iceland. Also, EU institutions are included as a separate donor. The tracker lists government-to-government commitments; private donations or those from international organizations such as the IMF are not included in the main database. Flows going into other countries like, for example, Moldova, are not included. The database does not include other types of support, in particular donations by private individuals, companies, churches, or non-governmental organizations. We have also not (yet) systematically collected support by international organizations like the Red Cross or the United Nations, mainly because a lack of systematic data and reporting by most such international organizations.
The Ukraine Support Tracker is constantly being expanded, corrected and improved. Suggestions are very welcome and can be sent to ukrainetracker@ifw-kiel.de or via online feedback form.
© European Union
About the Ukraine Support Tracker
A main aim of this database to quantify the scale of aid to Ukraine and to make the support measures comparable across donor countries. Much of the discussion on aid to Ukraine since the beginning of the war has been anecdotal, while a rigorous quantification has been missing. Our aim is to quantify the support flows by Western governments to Ukraine in millions of Euros, accounting for both financial and in-kind transfers. To do so, we set up a comprehensive database that brings together information from official, government sources, existing lists of Ukraine aid, and reports by renown news media.
An important challenge is to quantify non-financial transfers, such as in-kind shipments of military equipment, weapons, medicines or foodstuff. In many cases, governments report the value of their in-kind donations in their national currency, so that we can use that number as the baseline value. In other cases, however, governments do not report the value of aid, but only mention the items supplied, e.g., specific weapons or several “tons of foodstuff”. To value these, we draw on a broad range of sources to identify market prices, choosing an upper bound, when possible, e.g., by using the new purchase price even if much of the military equipment is probably used.
The Ukraine Support Tracker lists and quantifies military, financial, and humanitarian aid pledged to Ukraine since January 24, 2022. It covers 41 countries, specifically the EU member states, other members of the G7, as well as Australia, South Korea, Turkey, Norway, New Zealand, Switzerland, China, Taiwan, India and Iceland. Also, EU institutions are included as a separate donor. The tracker lists government-to-government commitments; private donations or those from international organizations such as the IMF are not included in the main database. Flows going into other countries like, for example, Moldova, are not included. The database does not include other types of support, in particular donations by private individuals, companies, churches, or non-governmental organizations. We have also not (yet) systematically collected support by international organizations like the Red Cross or the United Nations, mainly because a lack of systematic data and reporting by most such international organizations.
The Ukraine Support Tracker is constantly being expanded, corrected and improved. Suggestions are very welcome and can be sent to ukrainetracker@ifw-kiel.de or via online feedback form.
Data update July 5, 2023
According to the latest update of the Kiel Trade Indicator, world trade was slightly positive in June, supported primarily by China's trade (month-on-month comparison, price and seasonally adjusted). The country is increasingly freeing itself from last winter's trade trough and exported more goods in March, measured in current prices, than any country ever before. Germany and the EU, on the other hand, are continuing their weak phase of recent months, but the gloomy picture from the beginning of the month is not confirmed. The low water level in the Panama Canal is making itself felt again in the form of increasing shipping congestion at ports.
"Germany and EU trade appears to have recovered in the second half of June. Based initially on container ship movements in the first half of the month, a gloomier picture was emerging for exports from both economies, but this has now not materialized," says Dr. Vincent Stamer, head of Kiel Trade Indicator. "From this point of view, the sideways movements or slight declines in the trade figures here should be seen as positive."
Read more in our latest news China supports world trade and breaks export record
June 2023*
| Export | Import | |||
| Germany | - 0.4 % | - 1.3 % | ||
| EU | - 1.2 % | - 0.5 % | ||
| USA | + 0.9 % | - 2.8 % | ||
| China | + 3.5 % | + 3,7 % | ||
| Global trade | + 0.3 % |
*Change month-on-month, price and seasonally adjusted.
About the Kiel Trade Indicator
The Kiel Trade Indicator estimates trade flows (imports and exports) of 75 countries worldwide, the EU and world trade as a whole. Specifically, the estimates cover over 50 individual countries as well as regions such as the EU, sub-Saharan Africa, North Africa, the Middle East or emerging Asia. It is based on the evaluation of ship movement data in real time. An algorithm programmed at the Kiel Institute uses artificial intelligence to analyze the data and translates the ship movements into price and seasonally adjusted growth figures compared with the previous month.
We update the data twice a month. Around the 20th (without press release) for the current and the following month and around the 5th (with press release) for the previous and the current month.
Arriving and departing ships are recorded for 500 ports worldwide. In addition, ship movements in 100 maritime regions are analyzed and the effective utilization of container ships is derived from draught information. Country-port correlations can be used to generate forecasts, even for countries without their own deep-sea ports.
Compared to previous leading trade indicators, the Kiel Trade Indicator is available much earlier, is much more comprehensive, relies on a uniquely large database using big data, and has a low statistical error by comparison. The algorithm of the Kiel Trade Indicator uses machine learning, so that the quality of the forecast continues to improve over time.
Key Indicators | GERMANY
December 2025
Shaded: Kiel Institute forecast
| 2024 | 2025 | 2026 | 2027 | |
| Gross domestic product (GDP), volume | -0.5 | 0.1 | 1.0 | 1.3 |
| Gross domestic product, deflator | 3.1 | 3.0 | 2.6 | 2.6 |
| Consumer prices | 2.2 | 2.2 | 1.8 | 2.1 |
| Labor productivity (per hour worked) | -0.3 | 0.4 | 0.5 | 0.7 |
| Employment (1000 persons) | 45,987 | 45,977 | 46,002 | 46,114 |
| Unemployment rate (percent) | 6.0 | 6.3 | 6.2 | 5.9 |
| in relation to nominal GDP (percent) | ||||
| Public sector net lending | -2.7 | -2.4 | -3.5 | -4.0 |
| Gross public debt | 62.1 | 62.6 | 63.9 | 65.4 |
| Current account balance | 5.9 | 4.6 | 4.1 | 3.5 |
GDP, consumer prices, labor productivity: percentage change on previous year; unemployment rate: as defined by the Federal Employment Agency.
Source: Federal Statistical Office, Fachserie 18, Series 1.2; Federal Employment Agency, Monthly Bulletin; Federal Employment Agency, Employment Statistics; shaded: Kiel Institute forecast.
Datenupdate 5. Juli 2023
Der Welthandel zeigt sich laut jüngstem Datenupdate des Kiel Trade Indicator im Juni leicht positiv und wird dabei vor allem vom Handel Chinas gestützt (Vergleich zum Vormonat, preis- und saisonbereinigt). Das Land befreit sich zunehmend vom Handelstief im vergangenen Winter und exportierte im März gemessen in aktuellen Preisen so viele Waren wie noch kein Land jemals zuvor. Deutschland und die EU dagegen setzen die Schwächephase der letzten Monate fort, das düstere Bild vom Monatsanfang bestätigt sich aber nicht. Das Niedrigwasser im Panamakanal macht sich in wieder zunehmenden Schiffsstaus vor Häfen bemerkbar.
„Der Handel Deutschlands und der EU hat sich in der zweiten Junihälfte offenbar wieder berappelt. Denn auf Basis der Containerschiffsbewegungen in der ersten Monatshälfte zeichnete sich für die Ausfuhren beider Volkswirtschaften ein düstereres Bild ab, das sich nun aber nicht bewahrheitet“, kommentiert Dr. Vincent Stamer, Leiter des Kiel Trade Indicator. „So gesehen sind die Seitwärtsbewegungen bzw. leichten Rückgänge der Handelszahlen hier durchaus positiv zu bewerten.“
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Juni 2023*
| Export | Import | |||
| Deutschland | - 0,4 % | - 1,3 % | ||
| EU | - 1,2 % | - 0,5 % | ||
| USA | + 0,9 % | - 2,8 % | ||
| China | + 3,5 % | + 3,7 % | ||
| Welthandel | + 0,3 % |
*Veränderung ggü. Vormonat, preis- und saisonbereinigt
Über den Kiel Trade Indicator
Der Kiel Trade Indicator schätzt die Handelsflüsse (Im- und Exporte) von 75 Ländern und Regionen weltweit, sowie des Welthandels insgesamt. Im Einzelnen umfassen die Schätzungen über 50 Länder sowie Regionen wie die EU, Subsahara-Afrika, Nordafrika, den Mittleren Osten oder Schwellenländer Asiens. Grundlage ist die Auswertung von Schiffsbewegungsdaten in Echtzeit. Ein am IfW Kiel programmierter Algorithmus wertet diese unter Zuhilfenahme von künstlicher Intelligenz aus und übersetzt die Schiffsbewegungen in preis- und saisonbereinigte Wachstumswerte gegenüber dem Vormonat.
Die Auswertung erfolgt zweimal im Monat. Um den 20. (ohne Pressemeldung) für den laufenden und den folgenden Monat und um den 5. (mit Pressemeldung) für den vergangenen und den laufenden Monat.
Anlegende und ablegende Schiffe werden dabei für 500 Häfen weltweit erfasst. Zusätzlich werden Schiffsbewegungen in 100 Seeregionen analysiert und die effektive Auslastung der Containerschiffe anhand des Tiefgangs gemessen. Mittels Länder-Hafen-Korrelationen können Prognosen erstellt werden, auch für Länder ohne eigenen Tiefseehafen.
Der Kiel Trade Indicator ist im Vergleich zu den bisherigen Frühindikatoren für den Handel deutlich früher verfügbar, deutlich umfassender, stützt sich mit Hilfe von Big Data auf eine bislang einzigartig große Datenbasis und weist einen im Vergleich geringen statistischen Fehler aus. Der Algorithmus des Kiel Trade Indicators lernt mit zunehmender Datenverfügbarkeit dazu (machine learning), so dass sich die Prognosegüte im Lauf der Zeit weiter erhöht.
Data update July 5, 2023
According to the latest update of the Kiel Trade Indicator, world trade was slightly positive in June, supported primarily by China's trade (month-on-month comparison, price and seasonally adjusted). The country is increasingly freeing itself from last winter's trade trough and exported more goods in March, measured in current prices, than any country ever before. Germany and the EU, on the other hand, are continuing their weak phase of recent months, but the gloomy picture from the beginning of the month is not confirmed. The low water level in the Panama Canal is making itself felt again in the form of increasing shipping congestion at ports.
"Germany and EU trade appears to have recovered in the second half of June. Based initially on container ship movements in the first half of the month, a gloomier picture was emerging for exports from both economies, but this has now not materialized," says Dr. Vincent Stamer, head of Kiel Trade Indicator. "From this point of view, the sideways movements or slight declines in the trade figures here should be seen as positive."
Read more in our latest news China supports world trade and breaks export record
June 2023*
| Export | Import | |||
| Germany | - 0.4 % | - 1.3 % | ||
| EU | - 1.2 % | - 0.5 % | ||
| USA | + 0.9 % | - 2.8 % | ||
| China | + 3.5 % | + 3,7 % | ||
| Global trade | + 0.3 % |
*Change month-on-month, price and seasonally adjusted.
About the Kiel Trade Indicator
The Kiel Trade Indicator estimates trade flows (imports and exports) of 75 countries worldwide, the EU and world trade as a whole. Specifically, the estimates cover over 50 individual countries as well as regions such as the EU, sub-Saharan Africa, North Africa, the Middle East or emerging Asia. It is based on the evaluation of ship movement data in real time. An algorithm programmed at the Kiel Institute uses artificial intelligence to analyze the data and translates the ship movements into price and seasonally adjusted growth figures compared with the previous month.
We update the data twice a month. Around the 20th (without press release) for the current and the following month and around the 5th (with press release) for the previous and the current month.
Arriving and departing ships are recorded for 500 ports worldwide. In addition, ship movements in 100 maritime regions are analyzed and the effective utilization of container ships is derived from draught information. Country-port correlations can be used to generate forecasts, even for countries without their own deep-sea ports.
Compared to previous leading trade indicators, the Kiel Trade Indicator is available much earlier, is much more comprehensive, relies on a uniquely large database using big data, and has a low statistical error by comparison. The algorithm of the Kiel Trade Indicator uses machine learning, so that the quality of the forecast continues to improve over time.
Key Indicator | EURO AREA
December 2025
Shaded: Kiel Institute forecast
| 2024 | 2025 | 2026 | 2027 | |
| Gross domestic product (GDP), volume | 0.8 | 1.5 | 1.2 | 1.4 |
| Consumer prices | 2.4 | 2.1 | 2.0 | 2.1 |
| Unemployment rate (percent) | 6.4 | 6.3 | 6.1 | 5.9 |
| in relation to nominal GDP | ||||
| Public sector net lending | -3.1 | -3.3 | -3.5 | -3.6 |
| Current account balance | 2.6 | 2.7 | 2.4 | 2.2 |
GDP. consumer prices: percentage change on previous year. Source: Eurostat; Shaded: Kiel Institute forecast.
Key Indicator | WORLD
December 2025
Shaded: Kiel Institute forecast.
Real GDP and consumer prices in selected countries and regions. 2025–2027
| Gross domestic product | Consumer prices | |||||
| 2025 | 2026 | 2027 | 2025 | 2026 | 2027 | |
| United States | 2.0 | 2.0 | 1.9 | 2.8 | 3.0 | 2.4 |
| Japan | 1.2 | 0.9 | 0.9 | 3.2 | 2.3 | 2.0 |
| Euro Area | 1.5 | 1.2 | 1.4 | 2.1 | 2.0 | 2.1 |
| United Kingdom | 1.4 | 1.0 | 1.0 | 3.6 | 2.4 | 2.3 |
| Advanced economies | 1.7 | 1.6 | 1.6 | 2.6 | 2.5 | 2.3 |
| China | 5.0 | 4.7 | 4.6 | 0.0 | 1.0 | 1.0 |
| Latin America | 2.1 | 1.9 | 2.4 | 8.9 | 6.7 | 5.9 |
| India | 7.8 | 6.9 | 6.6 | 2.4 | 3.4 | 3.8 |
| East Asia | 4.3 | 4.2 | 4.4 | 1.7 | 2.1 | 2.0 |
| Russia | 1.0 | 0.5 | 0.5 | 9.2 | 8.5 | 8.0 |
| Africa | 3.3 | 3.4 | 3.7 | 17.8 | 18.4 | 12.4 |
| World economy | 3.3 | 3.4 | 3.7 | 4.8 | 5.2 | 3.8 |
| Addenum: World trade volume | 4.6 | 1.6 | 2.3 | . | . | . |
| Oil price (US $/Barrel) | 68.4 | 63.3 | 63.3 | . | . | . |
| World economy, weighted according to GDP at 2024 market exchange rates | 2.8 | 2.6 | 2.7 | 3.8 | 4.1 | 3.0 |
Weighted according to GDP at 2024 PPP rates. — East Asia: Emerging Asia excluding China and India. — Shaded: Kiel Institute forecast.