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Wirtschaftspolitischer Beitrag

Ein Unterstützungszoll für die Ukraine: Wie Europa die Ukraine unterstützen und Russland ökonomisch schwächen kann

Kiel Policy Brief, 212

Autoren

  • Hinz
  • J.
  • Schularick
  • M.

Erscheinungsdatum

Schlagworte

Ukraine-Unterstützungszoll

EU–Russland-Handel

Zolleinnahmen

Laffer-Kurve

Allgemeines Gleichgewicht

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Internationaler Handel

Zölle

  • Ein "‘Ukraine-Unterstützungszoll"’ auf den verbleibenden EU-Russland-Handel von knapp €60 Mrd. pro Jahr könnte bei Zollsätzen von 30–50% jährlich €6–16 Mrd. (partielles Gleichgewicht) bzw. €3–11 Mrd. (allgemeines Gleichge-wicht) erbringen—mehr als die €3 Mrd. aus den Zinserträgen eingefrorener russischer Vermögenswerte.
  • Allgemeine Gleichgewichtssimulationen zeigen asymmetrische Kosten: Russlands-Wertschöpfung sinkt erheblich; das Instrument ist als langfristiges Druckmittel tragfähig. Handelsumlenkung nach China bleibt begrenzt. Extreme Sätze (300%+) sind kontraproduktiv.
  • In diesem Papier analysieren wir ein kombiniertes Paket aus Importzöllen und Exportabgaben auf den verbleibenden EU–Russland-Handel. Institutionell ist die Importseite unter dem EU-Handelsrecht unkomplizierter, während die Exportseite rechtlich anspruchsvoller ist und voraussichtlich eine eigene rechtliche Ausgestaltung erfordert. An der ökonomischen Logik des kombinierten Vorschlags än-dert diese Asymmetrie nichts – wohl aber an der Umsetzung.

Kiel Institut Expertinnen und Experten

  • Prof. Dr. Julian Hinz
    Forschungsdirektor
  • Prof. Dr. Moritz Schularick
    Präsident

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