Liquiditätskennzahlen
Die GREIX-Liquiditätskennzahlen zeigen, wie dynamisch Immobilienangebote auf dem Markt sichtbar sind. Während Preisindizes die Entwicklung von Kauf- oder Mietpreisen abbilden, geben Liquiditätskennzahlen Hinweise darauf, wie lange Inserate online bleiben und welcher Anteil der Angebote besonders schnell wieder vom Markt verschwindet.
Aktuell stehen Auswertungen zu Kaufinseraten für die 24 GREIX-Städte zur Verfügung. Die Kennzahlen werden vierteljährlich aktualisiert und können als Excel-Datei heruntergeladen werden. Auswertungen zu Mietinseraten werden zeitnah ergänzt.
Publikation
Download
Die GREIX-Liquiditätskennzahlen zu Kaufinseraten stehen als Excel-Datei zum Download bereit. Die Daten werden vierteljährlich aktualisiert.
FAQ
Diese FAQs erläutern die Methodik und Interpretation der GREIX-Liquiditätskennzahlen.
GREIX veröffentlicht zwei Liquiditätskennzahlen auf Basis von Inseratsdaten: die Vermarktungsdauer und den Anteil sehr kurzer Vermarktungen. Die Vermarktungsdauer misst, wie viele Tage ein Inserat online war. Der Anteil sehr kurzer Vermarktungen zeigt, welcher Anteil der Inserate innerhalb von zwei Wochen wieder offline genommen wurde. Beide Kennzahlen werden als Vier-Quartals-Durchschnitt ausgewiesen.
Die Vermarktungsdauer misst die Zahl der Tage zwischen der Online-Schaltung eines Inserats und dem Zeitpunkt, an dem es von der Plattform genommen wird. Die Zuordnung zu einem Quartal erfolgt über das Enddatum des Inserats. Maßgeblich ist also das Quartal, in dem das Inserat offline ging.
Der Anteil sehr kurzer Vermarktungen misst den Anteil der Inserate, die innerhalb von zwei Wochen wieder offline genommen wurden. Ein höherer Wert bedeutet, dass ein größerer Teil der angebotenen Objekte sehr schnell vom Markt verschwindet.
Vier-Quartals-Durchschnitte reduzieren kurzfristige Schwankungen in den Inseratsdaten. Dadurch lassen sich längerfristige Veränderungen der Marktliquidität besser erkennen, ohne die quartalsweise zeitliche Einordnung zu verlieren.
Die Kennzahlen werden für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser ausgewiesen. Sie liegen für die 24 ausgewerteten GREIX-Städte sowie für den GREIX-Durchschnitt vor.
Die im GREIX-Bericht verwendeten Zeitreihen zeigen den Marktzyklus seit 2014. Sie werden mit den laufenden GREIX-Updates fortgeschrieben.
Die Auswertungen basieren auf Inseratsdaten aus der VALUE-Marktdatenbank.
Inserate mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden nicht berücksichtigt. Dadurch sollen sehr lange und potenziell untypische Inseratsverläufe die Kennzahlen nicht verzerren.
Eine steigende Vermarktungsdauer deutet darauf hin, dass Objekte im Durchschnitt länger online bleiben. Ein sinkender Anteil sehr kurzer Vermarktungen deutet darauf hin, dass weniger Inserate sehr schnell wieder vom Markt verschwinden. Beides kann auf eine geringere Marktliquidität, schwächere Nachfrage oder langsamere Preisfindung hinweisen.
Nein. Die Kennzahlen messen, wie lange Inserate online sichtbar sind und wann sie von Plattformen genommen werden. Sie sind eng mit Marktliquidität und Vermarktungsprozessen verbunden, aber nicht identisch mit dem notariellen Verkaufsdatum oder dem rechtlichen Eigentumsübergang.
Bitte geben Sie als Quelle an: Kiel Institut für Weltwirtschaft auf Basis der VALUE-Marktdatenbank.
Fachliche Ansprechpartner
Über den Greix
Der Greix ist durch öffentliche Fördermittel finanziert und ein Projekt des von der DFG geförderten Bonn-Kölner Exzellenzclusters ECONtribute und des Kiel Instituts in Kooperation mit den lokalen Gutachterausschüssen. Ziel ist es, die Transparenz auf dem Immobilienmarkt zu erhöhen.
Mehr Informationen unter greix.de
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