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02 Okt

2026

nordwärts – Wirtschaft. Standort. Perspektiven.

Schleswig-Holstein: Aufbruch in stürmischen Zeiten?

09:30

 – 

13:00

ZBW Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
Düsternbrooker Weg 120
24105 Kiel

Schleswig-Holstein steht vor großen Herausforderungen, die von wachsenden geoökonomischen Risiken und einem erheblichen Transformationsbedarf geprägt sind. Der Standort muss in diesen Zeiten der Ungewissheit sowohl an internationaler Wettbewerbsfähigkeit als auch an Resilienz gewinnen. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg werden grundlegende Weichenstellungen von Politik und Wirtschaft sein. Die Politik muss, auch nach dänischem Vorbild, die Effizienz ihrer bürokratischen Prozesse steigern, Informationskosten für Unternehmen senken sowie die Chancen aufgrund zusätzlicher Finanzmittel für die heimische Infrastruktur nutzen. Die schleswig-holsteinische Wirtschaft muss den Kraftakt bewältigen, durch den Umbau von Lieferketten ihre Resilienz zu erhöhen und zugleich mit wettbewerbsfähigen Angeboten neue Absatzmärkte zu erschließen. 

Nach einer Begrüßung und Gelegenheit zum Networking wird die Veranstaltung durch Prof. Dr. Moritz Schularick, Präsident des Kiel Instituts, eröffnet. Im Mittelpunkt stehen anschließend die Chancen des Sondervermögens für die Erneuerung der staatlichen Infrastruktur, vorgestellt von Claus Ruhe Madsen, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, sowie Impulse aus der dänischen Standortpolitik von Andreas Wenzel, CEO der Deutsch-Dänischen Handelskammer Kopenhagen. Marianne Boskamp, geschäftsführende Gesellschafterin von G. Pohl-Boskamp, spricht über unternehmerische Antworten auf Zeitenwende und Transformation. In der anschließenden Podiumsdiskussion kommen zudem Thomas Buhck, Präsident der IHK Schleswig-Holstein, und Laura Pooth, Vorsitzende des DGB Nord, zu Wort. Moderiert wird die Veranstaltung und Diskussion von Julia Wacket, Kiel Institut. Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Networking-Imbiss.

Programm
 


Die Veranstaltung wird vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus Schleswig-Holstein gefördert.