Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Wirtschaftspolitischer Beitrag

(H)ausquartiert: Regionale Unterschiede beim Zugang zu Wohneigentum

Kiel Policy Brief, 210

Autoren

  • Amaral
  • F.
  • Staratschek
  • G.
  • Zdrzalek
  • J.
  • Zetzmann
  • S.

Erscheinungsdatum

Schlagworte

Erschwinglichkeit von Wohnraum

Wohneigentum

Vermögensungleichheit

Mehr zum Thema

Immobilienmarkt

Deutschland

Chancengleichheit

Wirtschaftspolitik in Deutschland

Der Zugang zu Wohneigentum ist in Deutschland regional sehr ungleich verteilt. Wir zeigen für alle Kreise, wie viele Jahre Haushalte im Zeitraum 2015 bis 2024 sparen mussten, um das für den Erwerb erforderliche Eigenkapital aufzubringen, und unterscheiden dabei zwischen dem gesamten Eigenkapitalbedarf und den Erwerbsnebenkosten. Die Ergebnisse zeigen, dass hohe Sparhürden vor allem in teuren Wachstumsregionen auftreten und damit zunächst ein Preisphänomen sind. Zugleich weist die Sparzeit für Erwerbsnebenkosten ein eigenes regionales Muster auf, das nicht allein durch Immobilienpreise erklärbar ist, sondern auch mit den zwischen den Bundesländern unterschiedlichen Grunderwerbsteuersätzen zusammenhängt. Damit wird sichtbar, dass regionale Zugangshürden zum Wohneigentum nicht nur marktgetrieben sind, sondern zum Teil auch von politisch gesetzten Erwerbsnebenkosten geprägt werden.

Kiel Institut Expertinnen und Experten

  • Dr. Francisco Amaral
    Kiel Institute Fellow
  • Steffen Zetzmann
    Kiel Institute Researcher
  • Dr. Jonas Zdrzalek
    Kiel Institute Researcher

Mehr Publikationen

Themen

  • Demonstranten gegen den Krieg in der Ukraine

    Krieg gegen die Ukraine

  • Innenaufnahme der Kuppel des Reichstags

    Wirtschaftspolitik in Deutschland

Forschungszentren

  • Forschungszentrum

    Makroökonomie