Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Wirtschaftspolitischer Beitrag

Europe Steps Up: Ukraine Support After Four Years of War

Kiel Policy Brief, 203

Autoren

  • Trebesch
  • C.
  • Nishikawa
  • T.

Erscheinungsdatum

Schlagworte

Internationale Hilfe

Verteidigungsindustrie

Geoökonomie

Ukraine

Mehr zum Thema

Ukraine

Krieg

Geoökonomie

Europa

Russland

USA

Fiskalpolitik & Haushalt

· Diese Kurzanalyse liefert einen Überblick zur Ukraine-Hilfe nach vier Jahren Krieg. Eine zentrale Erkenntnis ist, dass Europa das Einfrieren der US-Hilfen fast ausgeglichen hat.

· Die US-Unterstützung brach 2025 um 99 Prozent ein. Gleichzeitig erhöhte Europa seine Hilfszuweisungen deutlich, um 59 Prozent bei finanzieller und humanitärer Hilfe und um 67 Prozent bei militärischer Unterstützung. Das Gesamtvolumen der Hilfe blieb 2025 damit nahe am Niveau der Vorjahre.

· Die finanzielle und humanitäre Hilfe aus Europa wird inzwischen überwiegend über EU-Institutionen geleistet. 90 Prozent der Finanzhilfe für die Ukraine kamen 2025 über EU-Kredite und Zuschüsse. Die militärische Hilfe ist dagegen immer stärker konzentriert. Nord- und Westeuropa trugen etwa 95 Prozent bei, insbesondere aus Skandinavien, Deutschland und dem Vereinigten Königreich. Die Zuweisungen aus Süd- und Osteuropa sanken weiter.

· Zur Kompensation der US-Waffenhilfe startete die NATO die PURL-Initiative, über die 2025 US-Waffen im Wert von 3,7 Mrd. Euro für die Ukraine gekauft wurden, z.B. HIMARS- und Patriot-Systeme. Zugleich gewann die Beschaffung der Geberländer über die ukrainische Verteidigungsindustrie an Bedeutung. Der Anteil wuchs bis Ende 2025 auf 22 Prozent.

Kiel Institut Expertinnen und Experten

  • Taro Nishikawa
    Kiel Institute Researcher
  • Prof. Dr. Christoph Trebesch
    Forschungsdirektor

Mehr Publikationen

Themen

  • Demonstranten gegen den Krieg in der Ukraine

    Krieg gegen die Ukraine

  • Europäische Flaggen vor einem EU Gebäude

    Spannungsfeld Europäische Union

Forschungszentren

  • Forschungszentrum

    Internationale Finanzmärkte