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Wirtschaftspolitischer Beitrag

The Cost of Closing the Strait of Hormuz: Energy Bottlenecks and Global Food Security

Kiel Policy Brief, 206

Autoren

  • Hinz
  • J.
  • Mahlkow
  • H.
  • Sogalla
  • R.
  • Willmann
  • G.

Erscheinungsdatum

Schlagworte

Straße von Hormus

Energiesicherheit

Lebensmittelpreise

kritische Vorleistungen

Engpass-Effekte

Handelsstörungen

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Internationaler Handel

  • Im März 2026 ist die Straße von Hormuz geschlossen. Die Sperrung blockiert rund ein Fünftel des weltweiten Öls und ein Viertel des Flüssiggases, mit schweren Wohlfahrtsverlusten für energieabhängige Entwicklungsländer weltweit.
  • Standardmodelle unterschätzen die Auswirkungen, weil sie den Engpassmechanismus übersehen: Energiestörungen pflanzen sich über die Chemie- und Düngemittelproduktion in die Lebensmittelpreise fort und verstärken die Verluste der ärmsten Länder.
  • Entwicklungsländer, die auf importierte Energie und Düngemittel angewiesen sind—insbesondere in Südasien, Subsahara-Afrika und dem Nahen Osten—sind am stärksten von Nahrungsmittelpreissteigerungen betroffen. Die globalen Kosten sind moderat, doch die Last trifft die ärmsten Länder überproportional: Die USA verlieren nur −0,07%, während Länder in Südasien und Afrika 10- bis 20-mal höhere Verluste erleiden.
  • Eine längerfristige Sperrung ermöglicht gewisse Marktanpassungen, doch die strukturellen Schäden bleiben bestehen—und der Zeitpunkt während der Hauptaussaatzeit auf der Nordhalbkugel verschärft das Ernährungssicherheitsrisiko.

Kiel Institut Expertinnen und Experten

  • Prof. Dr. Julian Hinz
    Forschungsdirektor
  • Dr. Hendrik Mahlkow
    Kiel Institute Researcher

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