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Wirtschaftspolitischer Beitrag

Populismus: Herausforderung für Ökonomik und Wirtschafts­politik

Autoren

  • Gold
  • R.

Erscheinungsdatum

JEL Classification

D72 D63 D80 O18

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Politische Ökonomie

Inwieweit lassen sich die wachsenden Zustimmungswerte für populistische Parteien durch ökonomische Ursachen erklären? Wichtige Faktoren sind die wahrgenommene Ungleichheit und empfundene Abstiegsängste. Die allgemeine und individuelle wirtschaftliche Lage werden subjektiv oft als schlechter eingeschätzt, als sie sich objektiv darstellen. Populistische Parteien verstärken individuelle Ängste, emotionalisieren Debatten und stellen wissenschaftliche Erkenntnisse infrage. Wirtschaftspolitik kann dem entgegenwirken, indem sie Strukturwandel aktiv begleitet, um Entwicklungsperspektiven für benachteiligte Berufsgruppen und Regionen zu stärken. Die Wirtschaftswissenschaften können zu einer Versachlichung politischer Debatten beitragen, indem sie Wirkungen ökonomischer Prozesse und wirtschaftspolitischer Maßnahmen allgemeinverständlich erläutern und dabei helfen, Fakten von Meinungen zu unterscheiden.

Kiel Institut Expertinnen und Experten

  • Dr. Robert Gold
    Kiel Institute Researcher

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