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Gutachten

Die Entwicklungsperspektiven von STRING – Wie schafft man eine prosperierende, nachhaltige und widerstandsfähige Megaregion?

Kieler Beiträge zur Wirtschaftspolitik, 49

Autoren

  • Gold
  • R.
  • Schrader
  • K.

Erscheinungsdatum

Schlagworte

Regionalpolitik

wirtschaftliche Integration

Agglomerationseffekte

Raumplanung

Konnektivität

globale Wettbewerbsfähigkeit

Schleswig-Holstein

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STRING (South Western Baltic Sea Transregional Region—Implementing New Geography) ist eine regionale Kooperation von urbanen Zentren und Regionen in den nordischen Ländern und Norddeutschland. Die Studie zeigt, dass sich die Mitgliedsregionen von STRING in den letzten Jahrzehnten sowohl wirtschaftlich als auch institutionell dynamisch entwickelt haben. Das Wirtschaftswachstum wurde von den städtischen Ballungsräumen getrieben, aber auch die weniger dicht besiedelten Gebiete haben davon profitiert. Da STRING insgesamt auf einem stabilen Wachstumskurs zu sein scheint, kommen die Autoren zu dem Schluss, dass STRING auf einem guten Weg ist, sich zu einer Megaregion im Sinne der Theorie zu entwickeln. Allerdings sind nationale Grenzen nach wie vor erhebliche Hindernisse für den wirtschaftlichen Austausch innerhalb der STRING-Region. Die Autoren stellen fest, dass die STRING-Organisation einen geeigneten institutionellen Rahmen für den Abbau administrativer Hindernisse, die den wirtschaftlichen Austausch hemmen, bietet, indem sie die Koordination zwischen lokalen und regionalen Entscheidungsträgern verbessert. Sie kommen aber auch zu dem Schluss, dass die heterogene Mitgliedsstruktur von STRING aufgrund unterschiedlicher Interessen, Kompetenzen und Ressourcen die weitere Integration erschweren könnte. Vor dem Hintergrund ihrer Ergebnisse schlagen sie einen zweigleisigen Ansatz vor: Einerseits sollte das Mandat des STRING-Sekretariats als Vertretung in Politikbereichen von allgemeinem Interesse gestärkt werden, insbesondere gegenüber den nationalen Regierungen und der Europäischen Union. Andererseits sollen die Mitglieder frei entscheiden können, inwieweit sie sich an Kooperationsprojekten beteiligen möchten.

Kiel Institut Expertinnen und Experten

  • Dr. Robert Gold
    Kiel Institute Researcher
  • Dr. Klaus Schrader
    Kiel Institute Researcher

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