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Kiel Institut in den Medien

Die deutsche Entwicklungshilfe muss zeigen, was sie wert ist

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Entwicklungshilfe ist nur erfolgreich, wenn sie den Gebern ebenso nutzt wie den Empfängern. Daran sollte sich Berlin orientieren. So halten wir auch China in Schach, meint Moritz Schularick.

 

Die deutsche Entwicklungspolitik steckt in einer tiefen Krise. Das Entwicklungsministerium hat die Koalitionsverhandlungen 2025 nur knapp überlebt – CDU/CSU hatten sich dafür eingesetzt, das Entwicklungsministerium aufzulösen und ins Auswärtige Amt zu integrieren. Seit 2022 ist der Haushalt des Ministeriums um mehr als ein Viertel geschrumpft. (...)

 

Als Antwort auf den Sparzwang der Großen Koalition hat Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) in der vergangenen Woche einen Reformplan vorgestellt. (...) Dieser Plan ist ein ordentlicher Anfang. Doch bei Rhetorik allein darf es nicht bleiben, und es braucht einen klaren Kompass. Wenn die deutsche Entwicklungspolitik überleben will, muss die Reform zügig und sichtbar greifen. (...)

 

Wir haben uns in einer neuen Studie, die wir in Davos besprechen, der Frage gewidmet, wie dieser Kurswechsel gelingen kann. Das eindeutige Ergebnis: Erfolgreich und glaubwürdig ist in der Entwicklungszusammenarbeit nur, was beiden Seiten nutzt – Gebern und Nehmern. Und zwar messbar und quantifizierbar. (...)

 

Wenn ein Nehmerland überprüfbare Ziele erreicht, sollten Investitionen schrittweise vertieft werden. Immer nach dem Motto: Dort investieren, wo die Wirkung am größten ist. (...)

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  • Prof. Dr. Moritz Schularick
    Präsident

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