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Wirtschaftspolitischer Beitrag

Brexit dämpft Konjunktur nicht nur in Großbritannien

Wirtschaftsdienst, 96 (9): 699-700

Autoren

  • Gern
  • K.-J.

Erscheinungsdatum

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Die wirtschaftlichen Aussichten für Großbritannien haben sich durch die Entscheidung im Referendum vom 23. Juni 2016 für einen Austritt des Landes aus der Europäischen Union spürbar eingetrübt. Längerfristig werden vor allem eine voraussichtlich schwächere Produktivitätsentwicklung und eine langsamere Zunahme des Arbeitskräftepotenzials das Wachstum beeinträchtigen, wobei das Ausmaß freilich von der konkreten Ausgestaltung der Rahmenbedingungen nach der tatsächlichen Trennung von der EU abhängt. Kurzfristig wird die wirtschaftliche Aktivität insbesondere durch die gestiegene Unsicherheit gedämpft. Die konjunkturellen Auswirkungen werden auch in anderen europäischen Ländern spürbar sein, dürften aber insgesamt moderat bleiben. Auf lange Sicht beeinflusst der EU-Austritt die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Großbritannien über verschiedene Kanäle, wobei nicht nur die Stärke, sondern teils auch die Richtung der Effekte von der Ausgestaltung der Politik nach dem Brexit abhängt.

Kiel Institut Expertinnen und Experten

  • Dr. Klaus-Jürgen Gern
    Kiel Institute Researcher

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